Veranstalter: VfU

Speaker*innen: Dr. Weber, R. Bopp und B.Sandbaek (Ernst & Young)

Thema dieser Ausgabe von Regulatorik Aktuell ist „Quo Vadis CSDDD?“.

Inhalt der Veranstaltung

Die Corporate Sustainability Due Diligence Directive, kurz CSDDD, ist ein Beispiel für die steigende Bedeutung von Nachhaltigkeitsgesetzen, die strengere ESG-Berichtsanforderungen definieren, um die nachhaltige Transformation, bspw. im Sinne des EU GREEN DEAL, voranzubringen.
CSDDD ist eine Richtlinie der Europäischen Union, die den Schutz der Umwelt und der Menschenrechte sowohl innerhalb der EU als auch weltweit verbessern soll. Sie zielt darauf ab, Regeln für Unternehmen festzulegen, um nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt und die Menschenrechte in ihren Betrieben und Wertschöpfungsketten zu ermitteln, zu verhindern, abzumildern und zu berücksichtigen. CSDDD verpflichtet Unternehmen dazu, tatsächliche und potenzielle negative Auswirkungen auf die Menschenrechte und die Umwelt zu bekämpfen, auch im Zusammenhang mit ihren eigenen Tätigkeiten, ihren Tochtergesellschaften und ihren Zulieferern.Im Gegensatz dazu zielt CSRD darauf ab, die Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen zu erweitern und zu standardisieren, um sicherzustellen, dass sie detaillierte Informationen über ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen liefern. Unternehmen, die in der EU ansässig oder tätig sind, können dazu verpflichtet sein, beide Rechtsvorschriften einzuhalten.

Henrik Ohlsen

Henrik Ohlsen

Geschäftsführer

Henrik Ohlsen, geboren 1979, ist Geschäftsführer des VfU. Daneben ist Henrik zuständig für die Themenbereiche (Nachhaltigkeits-) Reporting, Finanzwirtschaft und Klimawandel (Climate Finance) sowie ESG Indikatoren im Kreditgeschäft und er betreut das Projekt VfU Kennnzahlen.

In seinen früheren Positionen als Projektmanager in einem Beratungsunternehmen und im Wirtschaftsreferat einer Kommunalverwaltung arbeitete er im Bereich Umweltmanagement und Wirtschaftsförderung.

ohlsen@vfu.de